Kölner Dom
Köln, Deutschland
Der Dom ist kostenlos, und für das Kirchenschiff gibt es kein Ticket, was Besucher des meistbesuchten Wahrzeichens…
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Kirche · Köln · Deutschland
Foto: Raimond Spekking, CC BY-SA 4.0
Die Kirche ist kostenlos. Ein kleiner Betrag kostet der geführte Abstieg in die Ausgrabungen darunter, die römische Lagerhallen, ein Schwimmbecken und die Reste der Insel zeigen, auf der die Kirche steht; diese Führungen laufen zu festen Zeiten, auf Deutsch und manchmal auf Englisch, und sind das Interessanteste hier. Rundgänge zu den romanischen Kirchen Kölns schließen Groß St. Martin ein und kosten ein Mehrfaches davon;
die Stadt hat zwölf erhaltene romanische Kirchen, und ein thematischer Weg zwischen ihnen ist wirklich ein guter Tag. Die Kirche liegt in der Altstadt wenige Minuten vom Dom und vom Rhein, Fahrtkosten entstehen also nicht. Eine Gemeinschaft von Jerusalem lebt hier und singt das Stundengebet, dem Besucher kostenlos beiwohnen dürfen. Der Förderverein Romanische Kirchen verkauft ein gemeinsames Heft zu allen zwölf Kirchen, das im Laden an der Tür erhältlich ist.
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Die Kirche steht auf dem, was in römischer Zeit eine Rheininsel war, und ihre Fundamente ruhen auf Mauern römischer Lagerhallen; um 960 entstand hier eine Benediktinerabtei, und der heutige Bau wurde zwischen 1150 und 1250 errichtet. Das Ostende ist ein Dreikonchenchor, drei Apsiden um die Vierung nach kölnischer Art, und darüber erhebt sich ein quadratischer Vierungsturm mit vier Ecktürmchen, der von jenseits des Flusses das Markenzeichen der Altstadtsilhouette ist.
Der Krieg ließ eine Ruine zurück: Die Gewölbe stürzten ein, der Turm brannte aus, und die Restaurierung zog sich von den 1950er Jahren bis 1985, wobei das Innere bewusst schlicht modern vollendet wurde, was das romanische Mauerwerk zur Geltung bringt. Das Ergebnis ist streng und sehr still, was zu der Gemeinschaft passt, die es heute nutzt. Eine moderne Krypta unter dem Chor dient dem täglichen Gebet der Gemeinschaft, und die Akustik dort ist für einen so kleinen Raum außergewöhnlich. Über der Vierung steigt das Gewölbe auf vier schweren Pfeilern auf, das Turminnere ist für Besucher geschlossen, doch seine Glocken werden zu den Festen der Gemeinschaft von Hand geläutet.
Täglich außerhalb der Gottesdienstzeiten geöffnet, meist vom Vormittag bis zum Abend mit einer Mittagspause. Das Stundengebet wird mehrmals täglich gesungen, und Besucher werden gebeten, sich dabei hinten hinzusetzen, statt umherzugehen. Die Grabungsführungen laufen nach ausgehängtem Plan, außerhalb des Sommers oft nur am Wochenende. Kölns Altstadt ist im Karneval im Februar und zu den Weihnachtsmärkten im Dezember am vollsten. Das Innere ist schlicht und fotografiert sich schlecht;
das Bild ist der Turm von der Rheinpromenade oder von der Deutzer Brücke. Die Kleidung ist zwanglos. Rechnen Sie zwanzig Minuten für die Kirche, eine Stunde mit den Ausgrabungen. Der Dom liegt fünf Minuten entfernt, und das Römisch-Germanische Museum zeigt alles, was unter der Altstadt gefunden wurde. Der Fischmarkt davor ist der Ort, an dem Kölns Altstadt auf den Fluss trifft, und der beste Platz, um mit dem Turm über sich zu sitzen.
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Groß St. Martin liegt in Köln, Deutschland. Die Karte auf dieser Seite zeigt den genauen Ort.
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